UML – Diagramme, Programmablaufpläne und vieles mehr unter Linux einfach erstellen

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Eines der wichtigsten Dinge bei der Planung eines Software – Projektes sind wohl UMLs (Unified Modelling Language) bzw. Programmablaufpläne (auch bekannt als Flowchart). Diese lassen sich am Computer ohne ein entsprechendes Programm oder eine Erweiterung wie etwa für Eclipse, jedoch gar nicht so einfach erstellen. Dann auch noch den Luxus zu haben ein UML in mehreren gängigen Bildformaten, als tex – File oder gar direkt als Programmcode(C,Java,Pascal,Python) abspeichern zu können, dass ermöglicht nur ein extra dafür entwickeltes Programm wie dia.

In den gängigen Distributionen lässt sich dieses wie gewohnt über die Repositories installieren.
Startet man das Programm, sieht man auf der linken Seite direkt alle Arten von Symbolen und technischen Darstellungen. In der Mitte dieser Auswahl befindet sich ein Drop-Down-Menü, welches eine Auswahl zwischen Flowchart,UML und Assorted anbietet.
Wählt man zum Beispiel UML aus, sieht man darunter sofort die genormten und benötigten Symbole zur Erstellung eines UML – Diagramms. Um ein Symbol auf dem Sheet zu platzieren, klickt man es und anschließend den Platz, an dem es abgelegt werden soll, an.
Hilfreich hierbei ist, dass man, wenn man nur über das Symbol fährt, eine Anzeige der Bedeutung des Symbols erhält. So kann es beispielsweiße nicht passieren, dass man die Symbole für Aggregation und Assoziation verwechselt.

Platziert man nun eine Klasse, kann man durch einen Doppelklick derren Eigenschaften ändern.
Im Reiter class lassen sich alle Klassenspezifischen Einstellungen, wie der Klassenname oder der Stereotyp vornehmen. Außerdem kann man zu jeder Eigenschaft einen Kommentar hinzufügen, der allerdings nicht in jedem Datentyp, in dem das Projekt gespeichert werden kann angezeigt wird. Hat man einmal etwas in das Interface eingetragen, muss man nur noch auf Apply klicken und schon wird die Eigenschaft in das UML übernommen. Die Attribute der Klasse werden logischerweise im Reiter Attributes eingetragen. Hierzu muss mit einem Klick auf New am rechten Rand, erst ein Attribut hinzugefügt werden. Anschließend kann man auch hier in der unteren Häfte des Fensters den Namen,Typ und einen Standardwert eintragen. Auch hier wird mit einem Klick auf Apply das Ganze in das UML übernommen.

Um noch den letzten wichtigen Reiter zu beschreiben, darf man Operations nicht vergessen. Hier werden die Methoden der Klasse generiert. Zuerst muss wie bei den Attributen eine Methode mit einem Klick auf New erstellt werden, um sie anschließend zu konfigurieren. Die Felder Name und Type sind vermutlich selbsterklärend. Um Parameter für die Methode festzulegen, werden diese im Abschnitt Parameters durch das Anklicken der Schaltfläche New erzeugt. Nun kann der Name, der Typ und ein Default – Wert eingegeben werden.
Um nun mehrere Klassen in Abhängigkeit zueinander zu stellen (zum Beispiel durch eine Komposition), wählt man auf der linken Seite das entsprechende Symbol und verbindet die Klassen anschließend.

Flussdiagramme lassen sich noch einfacher erstellen. Man wählt wie beim UML – Diagramm ein Symbol aus und platziert es auf dem Sheet. Die Beschreibung der Aktion lässt sich dann auch sofort eintragen. Ein Doppelklick auf das Symbol ermöglich noch zusästzliche Einstellungen, wie Linienfarbe, Füllfarbe oder Linienbreite.
Neben diesen beiden gängigen Diagrammarten, kann man im Drop – Down – Menü auf der rechten Seite in der Kategorie Other Sheets außerdem noch Symbole wie die genormten Zeichen von Cisco, z.Bsp zur Erstellung eines topologischen Plans, auswählen.
Unter den vielen weiteren Möglichkeiten dort, befinden sich unter anderem noch die US – Symbole für die Grundlogikgatter.

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