Ultimate Player – In stillem Gedenken an Amarok 1.4

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Seit die Entwicklung des Musik Players Amarok von Version 1.4 in Version 2.0 Fortgeschritten ist, gibt es viele Leute, die dem Design, den Funktionen und der Bedienung, wie sie in Amarok 1.4 der Fall waren nachtrauern.
Viele Leute konnten mit dem neuen Amarok nicht umgehen und so entstanden Projekte, die entweder auf dem Stand von Amarok 1.4 weiterentwickelt wurden oder selbst entwickelt wurden, aber versuchten sich der Bedienung von Amarok 1.4 anzupassen. Beispiele für diese Projekte ist zum Beispiel der Player Clementine.
Auch ich gehörte damals zu den Anhängern des alten Amaroks und habe noch lange nach dem Erscheinen von Amarok 2.0 versucht, mir aus dem Quellcode der Version 1.4 meinen Lieblingsplayer zurückzubringen. Denn leider war keiner der Player, die versuchten, das Feeling aus Amarok 1.4 zurück zu bringen, mit dem Original vergleichbar. Heute habe ich mich an den Amarok 2.0 gewöhnt, der jetzt auch viel besser entwickelt wurde, als es damals der Fall war. Nun bin ich aber erneut über eines dieser Projekte gestoßen. Es trägt den Namen Ultimate Player. Das besondere daran ist, dass dieses Projekt den Quellcode von Clementine (welches auf dem Original Quellcode von Amarok 1.4 basiert) weiterentwickelt hat und somit alle Funktionen dieser Version enthalten sind und zusätzlich natürlich noch einige dazu!
Einige Sachen (wie zum Beispiel die Visualisierung zur aktuell wiedergegebenen Musik), sind noch im Entwicklungsstadium. Und außer einem einzigem Absturz in 3 Tagen waren auch sonst keine erwähnenswerte Fehler zu bemerken. Im Gegenteil: der Player hat sich zu meinem Standardplayer hochgearbeitet.
Um das Wunderkind auf einem aktuellen System zu installieren, greift man am besten auf den Source Code zurück. Dieser hat zum aktuellen Zeitpunkt noch einen kleinen Fehler, den ich den Entwicklern aber schon mitgeteilt habe und der vermutlich nicht mehr lange vorhanden sein wird. Diesen Fehler kann man aber auch ganz einfach beheben.
Das Problem ist, dass sich in dem bin Ordner des Source Codes bereits mit cmake erstellte Dateien befinden. Diese kolidieren nat. mit dem eigenen System. Deshalb geht man, um den Player zu kompilieren wie folgt vor:

      1.

Source Code

      herunterladen.

 

      2. Archiv mit dem Befehl

tar xfv ultimate-player-*.tar.gz

      entpacken.

 

      3. Fehlende Abhängigkeiten nachinstallieren:

sudo apt-get install liblastfm-dev libtag1-dev gettext libboost-dev libboost-serialization-dev libqt4-dev qt4-dev-tools libqt4-opengl-dev cmake libgstreamer0.10-dev libgstreamer-plugins-base0.10-dev libglew1.5-dev libqjson-dev libgpod-dev libimobiledevice-dev libplist-dev libusbmuxd-dev libmtp-dev libindicate-qt-dev libcdio-dev protobuf-compiler libprotobuf-dev libqca2-dev libqca2-plugin-ossl libfftw3-dev

      4. Ggf.

cmake

      und

make

      installieren:

sudo apt-get install cmake make

      5. In das

bin

      Verzeichnis wechseln

cd ultimate-player*/bin/

      6. Die dort eventuell vorhandenen Dateien entfernen

rm ./*

      7. Quellcode bilden:

cmake ..

      8. Kompilieren:

make
Update: Nun kann man den Player durch das ausführen von ./ultimate-player starten. Um in Zukunft nicht extra in den Ordner wechseln zu müssen, kopiert man die ausführbare Datei einfach in das Verzeichnis /usr/local/bin: sudo cp ultimate-player /usr/local/bin Nun kann man den Player ganz einfach durch Eingabe des Befehls ultimateplayer aufrufen. erstellt man ein Script, welches in den Ordner bin wechselt und dort die Datei ultimateplayer startet und verschiebt dieses Script nach /usr/local/bin/. Nun kann man durch die Eingabe des Scriptnamens oder durch das Anlegen eines Schnellstarters den Player schnell öffnen. Einfach nur die Datei ultimateplayer zu verschieben bringt nichts, da dann gewisse Teile des Programms nicht geladen werden können.

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