Ubuntu bekommt den Anti Privacy Award

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Linux steht für Privatsphäre, Anonymität etc.
Ääh – Nö!

Der Anti – Privacy Big Brother Award 2013 in der Kategorie „Kommunikation und Marketing“ geht an Marc Shuttleworth bzw. an Ubuntu für deren Implementierung der sogenannten Shopping Linsen in Unity.
Ich kritisiere dieses „Feature“ ja schon lange. Für alle die es nicht wissen:

Unity glänzt vorallem dadurch, dass man durch eine lokal zu erreichende Suche (fast) alles ausführen bzw. aufrufen kann. Vom Öffnen der Dateien bis hin zu Aktionen von geöffneten Programmen lässt sich alles durch die eingabe weniger Buchstaben der gewünschten Aktion ausführen.

Dazu gehören leider auch Werbeanzeigen. Wird zum Beispiel der Name einer Band eingegeben, dessen Album man von der lokalen Festplatte abspielen möchte, so erscheinen (sofern nicht deinstalliert) Anzeigen bei Amazon, für die Band oder das Album. Ein Klick und man ist auf der entsprechenden Seite von Amazon und kann den Artikel erwerben.
Das die Privatssphäre hier mehr als nur vernachlässigt wird, ist ja wohl klar.
Denn hier werden ständig Daten an den entsprechenden Anbieter weitergeleitet, der dadurch ein mehr als detaliiertes Profil des Nutzers anlegen kann.

Ich finde es äußerst löblich, Ubuntu diesen (meiner und offensichtlich auch anderer Leute Meinung nach) großen Fehler vor Augen zu führen, in dem man ihnen diesen Anti – Award verliehen hat. Hoffentlich besinnen sie sich möglichst bald eines bessern und nehmen diese Funktion aus den Default – Einstellungen.

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